Neue Diesel im Rückwärtsgang

[17.08.2016] 

Die Nachfrage nach neuen Diesel-Pkw hat im hessischen Automarkt den Rückwärtsgang eingelegt. Im ohnehin schwachen Juli-Ergebnis mit minus 3,9 Prozent verloren die Diesel mit 5,4 Prozent im Bundesdurchschnitt unterdurchschnittlich.
Eine Ursache, laut dem hessischen Kfz-Verband, sei eine saisonal bedingte Flaute im gewerblichen Geschäft.

Den aktuellen KBA-Länderzahlen zufolge verlor der hessische Automarkt im Juli rund 1.200 Verkäufe auf insgesamt 30.178 (Vorjahr: 31.394) Pkw-Neuzulassungen. Das Neuwagengeschäft mit Benzinern sei nahezu stabil verlaufen. 14.294 (Vorjahr: 14.368) Verkäufe stünden in der Monatsbilanz. Der hessische
Pkw-Markt bleibe mit einer Quote von 51,5 Prozent eine Diesel-Hochburg.

Statistisch im Minus liege das Segment der neuen Pkw mit alternativen Antrieben. Nachdem es im vergangenen Jahr kräftige Sondereffekte durch Elektro-Zulassungen eines Importeurs gegeben habe, weise die Monatsbilanz für den Juli 59 (Vorjahr: 222) Elektro-Pkw und 251 (Vorjahr: 292) Hybrid-Pkw aus. Neue gasbetriebene Pkw verlören weiter an Kaufinteresse. Noch 37 (Vorjahr: 91) Neuzulassungen habe es gegeben.

Der hessische Pkw-Markt liegt den Verbandsangaben zufolge mit 4,2 Prozent im Plus. Dies entspreche 217.009 (Vorjahr: 208.166) Pkw-Neuzulassungen.

Letzte Änderung: 05.12.2017Webcode: 0108231