Magere Bilanz der E-Prämie

[13.06.2018] 

Auch die Mai-Bilanz der Elektroprämie ist mager ausgefallen.
222 Anträge sind für Hessen beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt worden, teilte der Landesverband Hessen des Kfz-Gewerbes mit. Das Ergebnis für das Jahr 2018 sei mit rund 1.000 Anträgen ernüchternd, sagte Jürgen Karpinski, Präsident des Kfz-Verbandes.

Das Mai-Ergebnis gliedere sich in 115 Anträge für reine batteriebetriebene Fahrzeuge und 107 für Hybridwagen. Insgesamt gebe es damit für Hessen seit Beginn des Förderprogramms im Juli des Jahres 2016 insgesamt 5.134 Elektroprämien, davon 2.714 für reine Stromer.

Aus dem mit 1,2 Milliarden Euro gefüllten und von Staat und Automobilherstellern gespeisten Fördertopf sind den Angaben von Karpinski zufolge bisher 18,2 Millionen Euro nach Hessen geflossen. Im Mai habe die Fördersumme rund 780.000 betragen, davon 460.000 Euro für reine batteriebetriebene Fahrzeuge.

In diesem Zusammenhang begrüßte Karpinski das Vorhaben der Bundesregierung, ab Juli 2018 den Kauf von Gas-, Brennstoffzellen- und Elektro-Lkw mit insgesamt 10 Millionen Euro zu fördern. Im Einzelfall könne die Förderung bis 40.000 Euro betragen. Karpinski: „Das ist ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zum emissionsarmen Straßenverkehr. Ob diese Fördersumme ausreichend ist, sollte nach den Erfahrungen mit der aktuellen Prämie abgewartet werden.“

Letzte Änderung: 13.06.2018Webcode: 0120188