Kfz-Verband fordert eine faire Vergütung

[10.08.2017] Der hessische Kfz-Verband hat eine faire Vergütung für die
Kfz-Meisterbetriebe gefordert, die Dieselautos nachrüsten müssen. Das sagte der Geschäftsführer Joachim Kuhn mit dem Hinweis, es gebe die Sorge, dass die Software-Nachrüstung auf der einen Seite viel Aufwand für die Werkstätten bedeute, auf der anderen Seite die Hersteller aber lediglich Pauschalen erstatten wollten.

Die Betriebe des Kfz-Gewerbes dürften bei den auf dem Diesel-Gipfel in der vergangenen Woche in Berlin vereinbarten Maßnahmen zwischen Politik und Industrie nicht auf Kosten sitzen bleiben. Die Verunsicherung der potenziellen Diesel-Käufer halte an, sie habe sich im Juli sogar noch verstärkt. Zu den befürchteten Wertverlusten gilt es bei den Händlern den damit einhergehenden enormen zusätzlichen Beratungsbedarf der Kunden sicherzustellen. Die Dieselfahrer haben einen berechtigten Anspruch auf Beratung und Softwareupdate und der Fachhandel wird diese Aufgaben für seine Kunden möglichst unkompliziert wahrnehmen.

Die Suppe für den Beratungsbedarf löffeln die Händler mit Ihren Service- und Verkaufsmitarbeitern bis heute aus, ohne hierfür von den Herstellern die geringste Entschädigung zu erhalten, so Kuhn.

Letzte Änderung: 05.12.2017Webcode: 0115259