Interesse an E-Prämie um 22 Prozent gestiegen

[11.12.2018] 

Um rund 22 Prozent auf 383 Anträge ist das Interesse an der Elektro-Prämie im November gestiegen. "Richtig viele sind es aber noch immer nicht." sagte Jürgen Karpinski, Präsident des Kfz-Landesverbandes Hessen. Die neue Länderstatistik des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa) zeige aber "einen stabilen Kurs nach oben".

295 der Anträge entfielen auf reine Elektroautos und 88 auf Plug-in-Hybride. Die Fördersumme für Hessen habe im November insgesamt 1,5 Millionen Euro betragen. Davon entfielen 1,2 Millionen Euro auf reine Elektro-Fahrzeuge. Insgesamt seien seit dem Start der Umweltprämie damit nun 6.839 Anträge beim bafa eingegangen. Das beliebteste Elektromodell sei bundesweit dabei der Zoe von Renault (9.741 Anträge) vor dem BMW i3 (7.236 Anträge). Das Nutzfahrzeug „Work“ des Aachener Start-Ups Streetscooter schaffe es mit 6.864 Anträgen auf Platz vier hinter den elektrischen Smart-Modellen.

Die meisten Anträge auf die Umweltprämie seien bisher aus Nordrhein-Westfalen eingegangen (23.291), gefolgt von Bayern (16.703) und Baden-Württemberg (14.924), was mit der Einwohnerzahl dieser Bundesländer korrespondiere. Hessen liege auf Platz vier der Ländertabelle. Die Fördersumme für Hessen betrage aus dem mit 1,2 Milliarden Euro gefüllten Fördertopf rund 24,5 Millionen Euro. Karpinski sagte, so langsam müsse eine Entscheidung fallen, welchen Zweck die nicht genutzten Gelder zuflössen. Bundesweit seien noch 880 Millionen Euro im Fördertopf und in sieben Monaten ende diese Förderung für die Elektromobilität.

Letzte Änderung: 11.12.2018Webcode: 0122753