Förderprogramm für Elektro-Fahrzeuge gestartet

[08.07.2016] Bekanntlich ist für die Förderung der Elektro-Mobilität ein finanzielles Paket
von Bund und Industrie aufgelegt worden, um die politischen Ziele von einer Million
Elektro-Fahrzeuge bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Das Programm ist jetzt nun gestartet.
Der Landesverband Hessen im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe hat nachfolgend die wichtigsten Punkte der Förderung zusammengestellt:

Wer kann die Förderung beantragen?

Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die ein Neufahrzeug zugelassen wird, können Anträge stellen. Das teilt das für die Umsetzung zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) mit.

Welche Autos werden wie hoch gefördert?

Neuwagen mit einem Netto-Listenpreis bis 60.000 Euro werden gefördert. Für reine Elektroautos gibt es 2.000 Euro, wenn der Hersteller seinerseits 2.000 Euro erlässt. Sogenannte Plug-in-Hybride können via Stecker aufgeladen werden, verfügen aber über einen ergänzenden Verbrennungsmotor. Sie werden mit 1.500 Euro (plus 1.500 Euro vom Hersteller) gefördert. Die Förderung der Industrie ergibt sich über den entsprechend niedriger ausgewiesenen Kaufpreis.

Wo bekommt man den Antrag?

Den Antrag können Käufer beim Bafa (www.bafa.de) herunterladen.

Ein Online-Portal ist auf der Bafa-Webseite eingerichtet.

Welche Unterlagen sind nötig?

Für die Antragstellung muss man eine Kopie des Kaufvertrages im Online-Portal hochladen. Vor der Auszahlung ist noch eine Kopie der Rechnung und der Zulassungsbescheinigung nachzureichen.

Wie lange wird gefördert und welche Fristen gelten?

Laut Angaben des Bafa gibt es den "Umweltbonus" rückwirkend für Kauf- oder Leasingverträge, die ab oder am 18. Mai 2016 abgeschlossen wurden. Die Förderung läuft so lange bis die Bundesmittel erschöpft sind, längstens bis 2019.

Letzte Änderung: 05.12.2017Webcode: 0107681