Fast 11 Millionen für die Elektromobilität für die Elektromobilität

[16.11.2017] 

Fast elf Millionen Euro sind aus dem großen Fördertopf  der Elektromobilität bisher nach Hessen geflossen. Das ist ein Länderanteil von 8,8 Prozent. "Wir sind mit Platz 5 weiter in der Spitzengruppe im Länderranking," bilanzierte Jürgen Karpinski, Präsident des Kfz-Landesverbandes Hessen, die aktuelle Statistik des für die Förderung zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa).

Der bafa-Statistik zufolge seien für Hessen bis zum 31.Oktober 2.989 Prämien, davon 1.629 für reine Batterie-Fahrzeuge und 1.359 für Plug-in-Hybride sowie ein Wasserstoff-Fahrzeug, genehmigt worden. Dies seien im Oktober 336 Prämien, davon 193 für reine Stromer und 143 für Plug-in-Hybride. Karpinskis Darstellung zufolge gebe es zwar insgesamt leichte kontinuierliche Steigerungen in der Prämien-Nachfrage, doch im Vergleich zur sogenannten Abwrackprämie
sei dies bisher keine Erfolgsstory.

Aus dem bundesweiten Fördertopf von 1,2 Milliarden Euro, den Staat und Autohersteller jeweils zur Hälfte bestritten, seien rund 120 Millionen Euro und damit rund zehn Prozent verbraucht. Mehr als 300.000 Förderungen seien bis zum Sommer 2019, dem Ende der finanziellen Unterstützung, insgesamt möglich. „Die restlichen Mittel werden wohl ausreichen, wenn man
die Resonanz der ersten 15 Monate zugrunde legt“, sagte Karpinski, mit Hinweis auf die unterschiedlichen Fördersummen von 4.000 Euro für reine Batterie-Fahrzeuge und 3.000 Euro
für Pflug-in-Hybride.

Letzte Änderung: 05.12.2017Webcode: 0116915