Erste Bilanz der Elektro-Prämien

[22.07.2016] 

Knapp zwei Wochen nach dem Start der Elektro-Prämie hat das  Kfz-Gewerbe in Hessen eine "kleine Bilanz der Hoffnung" gezogen. 70 Prämien, davon 44 für reine Elektrofahrzeuge und 26 für Plug-in-Hybride, entsprächen dem bekannten Kaufinteresse für die Stromer. Wörtlich: "Der Automobilhandel braucht Geduld und Überzeugungskraft. Es ist zu früh für Beurteilungen."

Bundesweit habe es mit Stichtag 14. Juli 936 Prämien-Anträge, davon 625 für Elektrofahrzeuge, gegeben. Zwei von drei Anträgen seien von privaten Käufern.

Der Käufer eines reinen Batterie-elektrischen Neuwagens oder eines neuen Autos mit Brennstoffzelle erhält, wie ein Sprecher des hessischen Kfz-Gewerbes sagte, insgesamt einen Zuschuss von 4.000 Euro. Davon übernehme der Bund die Hälfte, die andere Hälfte müsse der Automobilhersteller dem Käufer als Nachlass gewähren. Für Plug-in-Hybride – also Fahrzeuge mit Verbrennungs- und Elektromotor, die sich an der Steckdose laden lassen – gebe es 3.000 Euro, ebenfalls je zur Hälfte von Bund und vom Hersteller getragen.

Anträge für Prämien können beim zuständigen Bundesamt Bafa gestellt werden.
Das Förderprogramm in Höhe von insgesamt 1,2 Milliarden Euro reiche für rund 300.000 Verkäufe und sei bis Juni 2019 befristet. 

Letzte Änderung: 05.12.2017Webcode: 0107818