E-Prämie auf niedrigem Niveau

[15.03.2018] 

Mit knapp 900.000 Euro Fördermitteln für den Kauf eines batteriebetriebenen Pkw oder eines Plug-in-Hybrid-Fahrzeugs war die Februar-Bilanz unverändert auf einem niedrigen Niveau. "252 Prämien insgesamt für den hessischen Elektro-Markt sind keine zukunftweisenden Signale," sagte Jürgen Karpinski, Präsident des Kfz-Landesverbandes Hessen zur aktuellen Monatsbilanz des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa).

Die Anträge auf die Fördermittel in Höhe von 4.000 Euro für Stromer und 3.000 Euro für Hybride teilten sich auf in 136 Prämien für reine batteriebetriebene Fahrzeuge und 116 für Hybride. In der Gesamtbilanz der Fördermittel aus dem von Herstellern und Staat gespeisten Topf bleibe Hessen mit 4.413 Prämien auf Platz fünf im Ranking der Bundesländer.

Karpinski zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass die Elektromobilität "ihren Weg als Ergänzungsmobilität in kleinen Schritten weiter geht". Die Ladestruktur in Hessen umfasse aktuell 843 Ladesäulen für rund 6.300 Elektro-Fahrzeuge. Dies sei ein Anteil von 0,18 Prozent. Diese Zahlen allein zeigten, dass auf dem Weg zu einem vollständig elektrifizierten Verkehr noch einiges an Hindernissen zu überwinden sei – technisch, politisch, finanziell.

Letzte Änderung: 15.03.2018Webcode: 0118800