Nach den Kriegswirren und der Länderneugliederung durch die Besatzungsmächte wird am 01.07.1947 von den existierenden Innungen des Kraftfahrzeug-Handwerks der Landesinnungsverband Hessen des Kraftfahrzeug-Handwerks in Wiesbaden gegründet.
Zum Landesinnungsmeister wird Konrad Lied, Wiesbaden und zum Geschäftsführer Ernst Seekatz gewählt.
Der Verband wird gegründet als Wirtschaftsverband, das heißt Interessenvertreter auf Landesebene für die Betriebe, die das Kraftfahrzeug-Handwerk betreiben, aber auch Berufsverband für die von seinen Betrieben ausgeübten und ausgebildeten Berufe, schließlich noch Arbeitgeberverband, da ihm die Mitgliedsinnungen die Hoheit zur Führung der Tarifverhandlungen übertragen haben.
Eine der ersten Aufgaben des Verbandes ist die Vorbereitung der Kfz-Betriebe auf die Währungsreform, das heißt auf die DM. 55 Jahre später werden entsprechende Hilfen und Informationen für die Umstellung auf den Euro gegeben.
1949 wird die Geschäftsstelle des Hauptinnungsverbandes (später ZVK) für 24 Jahre zu der des LIV Hessen nach Wiesbaden verlegt.
1958 werden Wilhem Gundlach, Kassel als neuer Landesinnungsmeister und Rudolf Schmidt als Geschäftsführer des LIV Hessen gewählt.
1973 wird Heinrich Duchêne, Bensheim als neuer Landesinnungsmeister gewählt. Nach dessen frühem Tod übernimmt 1974 Rudolf Jäger, Neu Anspach dieses Amt.
1977 vollzieht die Delegiertenversammlung der hessischen Kfz-Innungen den Willen des Verbandes zum Zusammengehen von Kraftfahrzeughandwerk und Kraftfahrzeughandel. Der Verband heißt jetzt Landesverband Hessen des Kraftfahrzeuggewerbes (LIV) und hat zwei Fachgruppen - Handwerk und Handel, deren Vorsitzende sind Präsident und Vizepräsident des Verbandes.
Gewählt werden LIM Rudolf Jäger und Adolf Volpert, Bad Soden.
Neuer Geschäftsführer des Landesverbandes Hessen wird Uwe Grautegein.
1979 wird zusätzlich der Landesverband des Kfz-Gewerbes Hessen e.V. gegründet.
In den 80iger Jahren ist der Landesverband Mitbegründer der Zentralvereinigung zur Aufrechterhaltung des lauteren Wettbewerbs e.V. (ZLW) auf Bundesebene und bietet durch einen Anwalt die kostenlose Arbeitsrechtsberatung für Kfz-Innungsmitglieder an.
Eine technische Beratungsstelle für Kfz-Unternehmen in Hessen wird eingerichtet.
Auf Bundesebene wird zusammen mit der Nürnberger Versicherung AG die GARANTA als berufsständischer Versicherer für das Kfz-Gewerbe gegründet.
Auf Landesebene gründet der Verband mit der Nürnberger Versicherung AG den "Verein zur Gestaltung der betrieblichen Versorgung für das hessische Kraftfahrzeuggewerbe e.V.".
Mit Kfz-Unternehmern ruft der Landesverband 1987 die Wirtschaftsgesellschaft des Kfz-Gewerbes Hessen mbH ins Leben.
1993 wird die Beratungsstelle Technik auf zwei Dipl. Ingenieure erweitert.
1998 wird Hans Spieß aus Dieburg zum Vorsitzenden der Fachgruppe Handel und zum Vizepräsidenten gewählt.
2001 wird durch die Einrichtung einer zusätzlichen Beratungsstelle die Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme bei den hessischen Kfz-Betrieben ermöglicht.
Bei der turnusmäßigen Wahl zum Vorstand 2004 stellt sich Rudolf Jäger, 75-jährig, nach 30-jährigem Vorsitz nicht mehr zu Verfügung.
Neuer Präsident und Landesinnungsmeister wird Jürgen Karpinski aus Frankfurt am Main. Vizepräsident bleibt Hans Spieß aus Dieburg.
Im Dezember 2004 verstirbt Ehrenpräsident Rudolf Jäger.
2009 tritt Hans Spieß von seinen Ehrenämtern zurück. Kommissarischer Vizepräsident wird Michael Kraft aus Gießen.