
Wiesbaden. Nach 35 Jahren als Geschäftsführer des Kfz-Landesverbands Hessen geht Uwe Grautegein in den Ruhestand. Zur Verabschiedung haben sich rund 150 Gäste aus dem Kfz-Gewerbe, Politik und Wirtschaft im Kurhaus Wiesbaden versammelt.
Der Präsident des hessischen Kfz-Gewerbes Jürgen Karpinski würdigte das langjährige, erfolgreiche Engagement von Uwe Grautegein.
„Demokratie ist seine Überzeugung. Unabhängig von Parteipolitik förderte er die dauerhafte gute Zusammenarbeit mit den hessischen Ministerien. Mit dem Innenministerium verbindet ihn das Thema „Abschleppdienst“ und der Lichttest - der größten Verkehrssicherheitsaktion in Deutschland, mit der Staatskanzlei die Diskussion um Rundfunkgebühren für Autos.“
Er wirkte für die hohe Qualität der Werkstattarbeiten und des Verkaufgeschehens der Kfz-Betriebe mit dem blauen Meisterschild. Mit Erfolg setzte er sich für die Verdichtung des Kfz-Schiedsstellen-Netzes in Hessen ein, das von Kunden immer kostenlos in Anspruch genommen werden kann.
Heute vertritt der Kfz-Landesverband Hessen rund 3.500 Kfz-Werkstätten und Autohäuser, die alle am blauen Meisterschild zu erkennen sind.
Die fachliche Komplexität der Fahrzeugtechnik und des Verkaufsgeschäfts unterstützt der Landesverband heute mit 3 Beratungsspezialisten die den hessischen Kfz-Betrieben wertvolle Hilfestellung geben können.
„Es ist nach wie vor eine große Befriedigung für das mittelständisch geprägte Unternehmertum zu arbeiten und hierbei Erfolge zu erzielen“ so Uwe Grautegein.
Das Kraftfahrzeuggewerbe stehe als Puffer zwischen der mächtigen Automobilindustrie und den großen Automobilklubs direkt an der Kundenfront und dem Handel mit dem Automobil, dem komplexesten Produkt für Jedermann das es in unserer Gesellschaft gibt.
Das Auto muss immer sicherer, komfortabler und umweltfreundlicher werden. Es vereint Mechanik, Elektrik, Elektronik, Hydraulik und Pneumatik und muss trotzdem von jedem Mann und jeder Frau bei größter Hitze und tiefster Kälte zuverlässig bewegt werden können.
Daraus ergibt sich eine immer vielfältigere Aus- und Weiterbildung die den neuen Anforderungen wie Hybrid-, Elektro- oder Wasserstoffantrieb angepasst werden muss.
Es ist und wird das beliebteste Ausbildungssystem für technik-interessierte junge Menschen bleiben. Da ist sich Grautegein sicher.
„Die gute Zusammenarbeit mit seinen Kollegen aus den anderen Landesverbänden und dem Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe war ihm immer außerordentlich wichtig und dies ist auch so auf seine Nachfolger erfolgreich übertragen worden“ so Karpinski weiter.
Joachim Kuhn (46) und Roger Seidl (42), die beide schon langjährig für den Landesverband tätig sind, treten die Nachfolge von Uwe Grautegein an und werden die Geschäftsstelle des Kfz-Verbands Hessen zukünftig gemeinsam leiten. Joachim Kuhn als Geschäftsführer des Landesverbands und Roger Seidl als Geschäftsführer der Wirtschaftsgesellschaft des Kfz-Gewerbes Hessen.
„Wir sind sicher, dass wir mit den beiden Herren weithin ein starker, solider und zuverlässiger Landesverband für alle unsere Mitglieder und Partner sein werden“ schloss Karpinski.

















